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Tierleime

Was ist das? Kurzbeschreibung

Tierleime werden aus verschiedenen tierischen Abfällen hergestellt. Man nennt sie auch Glutinleime.
Es gibt Knochenleim, Hasenleim, Hautleim, Hausenblasenleim.


Tierleime werden vorallem für Klebeverbindungen mit Holz verwendet. Sie
entwickeln in Verbindung mit Holz eine starke Klebekraft und sind zum
Teil elastisch (Hautleim, Hausenblasenleim). Knochenleim dagegen eignet
sich besser für statische Verbindungen.

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Was braucht man? Werkzeug & Material

Das Rohmaterial des Leims gibt es als getrocknete Blättchen, Kugeln oder in ähnlicher Form im Künstlerbedarf.
Zum Auflösen kann man eine Porzellan- oder Plastikschale benutzen.
Für das Erwärmen benötigt man einen Metalltopf, der allerdings NICHT aus Eisen sein darf. Eisen beeinträchtigt die Klebekraft und gibt Verfärbungen.
Das gilt auch für den Pinsel, der zum Auftragen des Leims verwendet wird!
(Hier ein Link zum Herstellen eines billigen Klebe-Pinsels ohne Metall.)

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Wie wirds gemacht? Techniken

Leimplättchen in Wasser auflösen (Menge ca. 1:1)
Die Plättchen sollten aufgequollen sein, aber nicht flüssig (siehe Bild Nr. 2).
Anschließend bis max. 75 Grad erhitzen.
Achtung - nicht kochen, das zerstört die Klebekraft.


Zur Aufbewahrung entweder einfrieren oder trocknen lassen für den nächsten Gebrauch.


(Alle Bilder: Simon A. Eugster)

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