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Bleistift

Was ist das? Kurzbeschreibung

Der Bleistift enthält eine Schreibmine aus Grafit und Ton, die in Holz gefasst ist.

Der Name ist eigentlich nicht ganz richtig – es müsste Grafitstift
heißen. Bis zum 17. Jahrhundert verwendete man Blei- oder Silberspitzen
zum Zeichnen – daher kommt der Name „Blei-Stift“ oder eben auch
„Silberstift“. Historische Zeichnungen, die durch einen sehr zarten
hellen Strich auffallen, sind meist mit einem solchen Stift entstanden.


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Was braucht man? Werkzeug & Material

Bleistifte unterscheiden sich durch verschiedene Härte- bzw. Weichheitsgrade.
Je mehr Grafit in der Mine ist, desto weicher ist der Bleistift. Harte Bleistifte sind gekennzeichnet durch ein H, weiche Bleistifte durch ein B sowie einer entsprechenden Zahl von 2-8. Je höher die Zahl, desto weicher bzw. härter ist der Bleistift. 6B ist z.B. ein sehr weicher Bleistift, HB oder "B die häufigsten Bleistiftminen.


Da sich das Grafit abreibt, muss der Bleistift immer wieder neu angespitzt werden. Das kann man mit einem Spitzer machen, aber interessante Stricharten entstehen auch, wenn man die Bleistiftmine mit einem Messer in Form bringt.

Druckbleistifte haben eine feste Fassung; das Anspitzen entfällt. Dafür haben sie immer die gleiche Strichart. Es gibt Minen in allen Härte- oder Weichheitsgraden; für die ganz weichen Minen verwendet man oft größere Halterungen
Eine verwandte Form ist der Grafitstift.


Als Zeichenpapier eignet sich fast jedes glatte Papier. Schön sind auch leicht getönte Untergründe.


Radiergummis gibt es in vielerlei Materialien. Mehr dazu unter Knetgummi und Radierer.

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Wie wirds gemacht? Techniken

Bleistift verwenden wir für Zeichnungen und Skizzen. Man arbeitet mit Linien, Schraffuren, Flächen (siehe Beispielfilme). Es lohnt sich, verschiedene Bleistiftgrade auszuprobieren, da sie ganz unterschiedliche Striche und Ausdrucksmöglichkeiten beinhalten.


Kurz zusammengefasst kann man sagen, dass harte Bleistifte einen klaren Strich haben, sich kaum radieren lassen, für präzise Arbeiten gut geeignet sind und kaum Graustufen ergeben.
Manche Zeichner entwickeln die Grundstruktur einer Zeichnung ganz leicht mit einem harten Bleistift, der kaum sichtbar ist und arbeiten die Zeichnung mit zunehmend weicheren Bleistiftgraden in ihrere Dunkelheiten und Vertiefungen weiter. Andere wiederum schätzen den intensiven dunklen Strich des weichen Bleistifts, der schnelles und expressives Arbeiten unterstützt.
Mit weichen Bleistiften lassen sich neben ausdrucksstarken Linien auch Graustufen, Flächen und samtige Schwarztöne errreichen. Da muss man selbst probieren, welche Zeichentechnik einem am besten liegt.