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Pastell

Was ist das? Kurzbeschreibung

Der Begriff „Pastell“ kommt aus dem Italienischen und bedeutet in etwa „geformter Farbteig“.
Der „Farbteig“ besteht aus reinen Pigmenten, die mit mehr oder weniger Bindemitteln versetzt zu stäbchenförmigen Stiften geformt werden. Bei erhöhtem Anteil an Bindemittel spricht man auch von Pastellkreiden, die es in eckiger, runder oder holzgefasster Ausführung gibt.


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Was braucht man? Werkzeug & Material

Pastelle gibt es in vielen verschiedenen Farbtönen und Qualitäten. Die Bandbreite variiert von ganz weichen Rundstiften aus beinahe reinen Pigmenten bis hin zu Pastellstiften in härterer Qualität. Mit diesen Materialien lassen sich je nach Absicht sowohl malerische wie zeichnerische Werke realisieren.

Als Malfläche kommen rauhe Untergründe in Frage, wie z.B. Bütten- oder Ingrespapiere oder Papiere mit einer Velouroberfläche.

Für die Verarbeitung sind Finger, Papierwischer, Tücher, Knetgummi, verschiedene Pinsel, eventuell Bürsten, Sieb u.ä, geeignet.
Unverzichtbar sind Fixativ, Schürze oder Arbeitskleidung,

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Wie wirds gemacht? Techniken

Mit Pastell kann sowohl malerisch wie zeichnerisch gearbeitet werden. Die Haftung auf dem Papier ist gering, Farbaufträge lassen sich gut miteinander verwischen. Werden mehrere Farbschichten übereinander aufgetragen sollte man darauf achten, dass die ersten Farbaufträge nicht zu kräftig sind und es empfiehlt sich zwischendurch zu fixieren. Wenn zu viel Pigment auf den Untergrund aufgetragen wurde ist eine Haftung für weitere Farbaufträge nicht mehr gegeben. Die Farben vermischen sich dann oft zu unansehnlichen Schmutztönen.

Arbeitsplatz: Tisch und Boden sollten entweder abwaschbar sein oder beides mit einer abwaschbaren Folie abgedeckt werden. Beim Pastellmalen entstehen Pigmentabfälle, die sich z.T. sehr farbintensiv mit textilen Materialien verbinden.

Beim Arbeiten mit Pastell kann man grob zwei Vorgehensweisen unterscheiden, die in Bildern kombiniert werden können:
Die Schraffur- oder Strichtechnik, bei der die Linie als sichtbares Gestaltungelement verwendet wird mit einem mehr oder weniger hohen Grad an Verwischung.
Die zweite Möglichkeit besteht in einem flächig angelegten Auftrag der Farbe, die auch mit einer Bürste, Pinsel oder Fingern in den Untergrund eingerieben werden kann, so dass konturenlose Farbübergänge möglich werden.


Wenn Sie mehr wissen wollen wie man mit Pastell arbeitet empfehlen wir Ihnen unseren Künstlerfilm "Landschaftsmalerei in Pastell". In dem Film können Sie dem Maler Horst Kaim über die Schulter schauen, wie er ein Landschaftsmotiv in Pastelltechnik anfertigt.